Dido & Aeneas

REGIE Benjamin van Bebber // MUSIKALISCHE LEITUNG Aleksandra Laptas //BÜHNE Bettina Pommer // KOSTÜM Mascha Mihoa Bischoff, Josefine Adrion, Katharina Kindsvater // DRAMATURGIE Martin Grünheit //ES SPIELEN Marie Sophie Richter, Rune Jürgensen, Lisa Schmalz, Pauline Jacob, Christian Hellrigl, Christian Lange und manchmal auch Fabio Niehaus

Dido, eine Königin, getragen vom Volk, ist in Betrübnis gehüllt. Aeneas der Krieger taucht auf. Es ist Liebe. Dann die Hexen, dunkle Mächte, Schicksalsfügung. Ein Auftrag reißt Aeneas aus dem Liebesglück, das Volk aus der Hoffnung und Dido aus dem Leben. What shall lost Aeneas do?, fragt er sich und bleibt stecken zwischen entweder oder. Sie singt ihren Tod, ein anderes Begehren. Erinnern wir uns an sie, doch vergessen wir das „Schicksal“. Was dann wohl noch alles möglich werden würde…?

Eine Opern-Inszenierung, die nach den Zwischentönen sucht, nach dem, was sich zwischen den Tönen und im Verklingen der Stimmen abspielt: Wie schön ein Schicksal sein kann, was Grenzen der Oper sind, wie die Tragödie vervielfacht wird und was das Singuläre im Chor sein kann. Die Form der Oper selbst wird brüchig und steht als Bedingung gemeinsamen Handelns in Frage. Alles ist der spezifische und momentane Umgang, das Spiel mit einer Form, die Bemühung um eine Sprache, die Öffnung hin auf einen unbekannten Sinn…

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