Montag 28.01.2013

was denkst du?hallo? ja?was denkst du? ich? ja du! ich denk immer dann: die andern sind auch alle verloren. und dass man freier wird wenn man nichts mehr erwartet und dass du jetzt ruhig mal still sein kannst damit du was hörst endlich. ich hab schon mal gehört, dass man Tatort nicht mehr gucken kann wenn man ein kind hat. wie du siehst, ich weiß zu allem was, ich kann zu allem was erzählen. jetzt bin ich aber so müde. das kommt vom vielen denken weißt du, kennst du das, nein. weiß nicht ich weiß was ich nicht weiß gleich irgendwann oh mein Gott, wow!!!!! „die welt ist das Meer. du bist mein schiff. ich bin der Seemann. hin und wieder tauche ich in die tiefen, werde vom sturm wie ein ball hin und her geworfen und vom wind gepeitscht oder sanft auf dem Kamm der wogen getragen oder durch einen Ausblick auf Küsten und Häfen beseligt. meine hände klammern fest jede Faser der Erfahrung; ich folge ihr, wohin sie mich führt, bis ich ihrer anstrengenden Gesellschaft müde bin und zu meinem schiff zurückschwimme. dort angekommen, befreie ich mich von allem tand, den ich während meiner expedition gesammelt habe. perlen, Seetang, muscheln, schaum. ich verstaue sie in meiner schatzkiste. dann stelle ich mich ans Steuerrad und führe mein schiff bedachtsam zu der Küste, von der ich einen flüchtigen blick erhaschen konnte. die reise ist langsam, weil ich darauf bedacht bin, alles aufzunehmen, und weil ich so oft tauche…..welches ist das glückliche schiff? das meine! das meine ist das umherirrende schiff. es hat eine schatzkiste an Bord. seine segel sind Hoffnungen. es ist verzaubert. heute bin ich in die tiefen getaucht. ich bin wieder oben, und meine hände sind voll kleiner dinge, die ich vor mir ausbreite und betrachte.“a.nin

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