die cobra spricht mit sich selbst II

Das ca. einstündige Gespräch fand am 8. Juli 2013 statt und wurde per Skype geführt.

 

Juliane Hahn

Hallo! Erzähl doch mal kurz, wie du zu cobratheater.cobra dazugekommen bist.

 

Yumin Li

Das war eigentlich ganz einfach: Jule hat mich gefragt. Wann war denn das ungefähr? – Jetzt muss ich mal kurz überlegen. Im August haben wir angefangen zu proben[1]. War das vielleicht so vier Monate davor, oder so? Einfach per Anruf: Ob ich mitmachen will bei dem nächsten Stück, das ihr Diplomstück sein sollte. Und dann hab ich kurz überlegt und hab ja gesagt. Also so bin ich dazu gekommen.

 

JH

Kannst du erklären, was es bedeutet in einem Netzwerk, in dem Netzwerk cobratheater.cobra zu sein und da was zu produzieren?

 

YL

Das kann ich glaub ich nicht genau erklären. Vielleicht geht es gerade darum bei dem Künstlernetzwerk cobratheater.cobra. Gerade dieses Diffuse, was das Netzwerk bestimmen soll oder was es eben heißt, dass es eben nichts Genaues heißt. Dass das Nichtwissen darum, was es ist, gerade das Potenzial von cobratheater.cobra sein soll. Es ist schwer ein Vokabular zu finden, wie zum Beispiel „ins Boot holen“. Weil „ins Boot holen“ ist etwas Abgeschlossenes und das soll es ja gerade nicht sein. Eben das Zusammenarbeiten mit Menschen, die man interessant findet. Und dass diese Leute, wiederum andere Leute ansprechen können, um mit denen was machen zu können – dieses Netzwerk eben. Also dass die Verbindung gerade nicht über eine inhaltliche Formel läuft, sondern über etwas ganz diffuses. Das kann man schwer beurteilen, oder das kann ich schwer beurteilen, ob es jetzt eine bestimmte Ästhetik sein soll oder eben eine bestimmte Lust auf etwas. Wenn man mich jemand fragen würde, inwiefern ich mich mit anderen Produktionen von cobratheater.cobra identifiziere, dann würde ich sagen: „Null.“ Wenn ich jetzt eine Produktion sehen würde und ich würde die schlecht finden, dann würde ich mich nicht dafür schämen. Weil es ja nicht meine Produktion ist. Das ist eben eine Frage: Was passiert? Was bedeutet dann Identität oder eben Verantwortung in dem Sinne? Also was wäre, wenn zum Beispiel jemand ein sexistisches Stück machen würde? Würde ich dann sagen: „Boah, krass! Wie kann das unter dem gleichen Label laufen?“ Das sind so Fragen, die für mich offen stehen. Von denen ich auch nicht das Gefühl habe, dass es unter der anderen einen Konsens gibt. Und es ist die Frage, ob dieses Nicht-Konsenshafte, tatsächlich eine Chance ist. Ich glaube so ist die Hoffnung, dass es eine Chance ist. Oder ob es nicht irgendwie so ein blinder Fleck ist, der nicht bearbeitet wird, so lange man nicht darüber reden muss. Also so lange so ein Problem nicht auftritt. So lange noch kein problematisches Stück in der Hinsicht aufgetaucht ist, muss man noch nicht darüber nachdenken. Aber eigentlich müsste man es. Inwiefern ist es eine Chance oder ein blinder Fleck? Das wäre zum Beispiel eine Frage.

 

JH

Es gibt ja die Institution von cobrakritik.cobra. Inwieweit fühlst du dich dazu aufgefordert, dazu in Position zu gehen, wenn du ein Stück siehst? Ich weiß nicht, wie viele du schon gesehen hast, aber du hast ja schon welche gesehen: Also, inwieweit fühlst du dich aufgefordert, dich zu positionieren?

 

YL

Ich fühl mich dazu aufgefordert, mich zu positionieren. Aber nur in dem Sinne, dass ich denke, dass ich mich so oder so zu allem positioniere. Selbst wenn es mir total egal wäre, dann ist das ja auch eine Position. Zum anderen auch dadurch, dass ich die Leute persönlich kenne, die das gemacht haben. Kritik können ja so zwei verschiedene Sachen sein: Also einmal könnte ich ein Buch kritisieren, was Stefan Zweig geschrieben hat. Und das mache ich, weil ich ein Interesse daran habe. Oder ich kritisiere etwas, was quasi von mir oder aus meinen eigenen Reihen kommt und dann ist es bedeutend… Wenn ich etwas mit meinem Namen unterschreibe, dann stehe ich auch dafür. Und wenn cobratheater.cobra ein Teil meines Namens ist, was es ja jetzt teilweise ist, dann unterschreibe ich ja andere Sachen. Es ist schon eine andere Form von Kritik, wenn ich sage: „Ich bin Teil des Netzwerks.“  Da ist so ein Spagat zwischen diesen beiden Kritikformen, den ich selbst noch nicht so richtig verstehe und was es bedeutet für mich, bei cobratheater.cobra zu sein. Das ist einfach meine Ansicht, wenn ich irgendwas mache und irgendwas unter meinem Namen steht… Wenn ich zum Beispiel einen Vortrag halte und ich sage irgendwas Bescheuertes, dann muss ich auch dazu stehen. Dann muss ich mich auch danach dafür entschuldigen und kann nicht sagen: „Naja, das war jetzt so ein performativer Akt und das habe ich mal gemacht. Das war jetzt situativ oder so.“ Und, dass ist eben das Ding bei cobratheater.cobra, also wenn tatsächlich was passieren würde – inwiefern bin ich mitverantwortlich, etwas zu sagen und einzuschreiten? Konkret gesprochen. Ich würde eine Kritik schreiben und würde sagen, das und das Stück ist rassistisch. Das wäre so die eine Sache. Aber inwiefern, würde ich sagen: „Ich möchte nicht, dass dieses Stück weiter unter diesem Label läuft. Ich möchte nicht, dass es sich cobratheater.cobra nennen kann oder cobrawasweißich.cobra, weil ich finde, es ist politisch gesehen nicht vertretbar.“ Inwiefern würde ich es machen und dürfte ich es machen? Das sind ungeklärte Fragen und das ist, glaube ich, ziemlich wichtig, was das Subjektsein anbelangt. Also inwiefern ist es einmal ein Label und das ist es auf jeden Fall – also eine Benennung – aber inwiefern kann man Subjekt sein mit cobratheater.cobra. Das ist für mich eine nicht beantwortete Frage.

 

JH

Findest du das problematisch?

 

YL

Ich finde es in dem Sinne problematisch, dass ich denke es ist eine nichtbeantwortete Frage. Aber ich fände es spannend, Antworten zu finden. Ich würde jetzt nicht sagen: „Es ist zum Scheitern verurteilt.“ Weil ich gedanklich noch nicht so weit diesen Weg gegangen bin, um zu sagen: „Ok, das kann auf gar keinen Fall so laufen.“ Aber es ist auf jeden Fall eine unbeantwortete Frage, die problematisch werden könnte. Also gerade weil es unübersichtlich wird. Was macht z.B. Denyo jetzt? – Keine Ahnung.[2] Und inwiefern wird das mit dem was ich mache assoziiert? Das sind so Sachen, die sind nicht beantwortet und vielleicht in dem Sinne ein Problem. Aber nicht ein Problem in dem Sinne, dass es nicht da sein darf.

 

JH

Kurz mal einen Schritt zurück: das mit dem „Kritik formulieren an der eigenen Identität“, weil du auch Teil von cobratheater.cobra bist…. Ist es vor allen Dingen in der Außenwahrnehmung schwierig, das zu verstehen oder von dir aus? Also, dass deine Kritik dann immer relativiert wird…

 

YL

Vielleicht kannst du das kurz noch mal umformulieren?

 

JH

Du hast gesagt, dass es etwas anderes ist, wenn du Stefan Zweig kritisierst oder wenn du als Teil von cobratheater.cobra cobratheater.cobra kritisierst. Argumentierst du von dir aus, oder redest du von der Wahrnehmung der Kritik, davon wie sie angenommen wird?

 

YL

Ich weiß gar nicht, was von mir erwartet wird. Sondern ich glaube, das ist so meine persönliche Auseinandersetzung. Das ist ja auch so ein Punkt: Ich weiß, es gibt dieses Kritikkonzept. Aber ich weiß eigentlich nicht so richtig, was es meint. Also, inwiefern geht es tatsächlich um eine Kritik? Oder geht es darum, immer wieder mit jeder Kritik versuchen zu bestimmen, was die cobra hier gerade macht. Indem man auch selbstreflexiv ist, in der Kritik. Man soll so eine Kritik schreiben und was es eigentlich bedeutet, wurde mir nicht kommuniziert. Vielleicht weil man keinen konsensfähigen Gedanken formulieren kann, weil kein Konsens beabsichtigt wurde oder geschaffen wurde. Und deswegen würde ich denken, ist es so mein eigenes Ding. Würde ich dann also was selbstreflexives Schreiben? Dann würde ich ja auch viel härter mit dem Stück ins Gericht gehen. Es wäre auch viel persönlicher – auch viel, viel subjektiver. Inwiefern kann ich das begreifen? Wenn ich jetzt einfach so was schreibe, könnte ich ja auch so sagen: „Ok, damit kann ich nichts anfangen, aber ich kann den Reiz von den und den Gedanken sehen.“ Zum Beispiel Gesine macht doch irgendwie Theater der Scham oder so?

 

JH

Theater der Peinlichkeit.

 

YL

Der Peinlichkeit, genau. Und ich kann damit nichts anfangen. Aber ich denke, das ist irgendwie ein interessanter Gedanke. Aber ich verstehe nicht mal was das bedeuten soll. Und ich denke, das hat so irgendwie seine Berechtigung. Aber wenn ich mich viel mehr damit identifizieren würde, mit cobratheater.cobra, dann müsste ich fragen: „Ist das denn überhaupt sinnvoll? Ist das überhaupt relevant?“ Aber so: „Ja, ist ganz spannend. Das macht ihr irgendwie Spaß, andere finden es auch spannend. Es ist ok.“ Das sind so verschiedene Modi, wie ich etwas bewerte. Ich bin eben noch nie in die Situation gekommen, dass ich gefragt wurde eine Kritik zu schreiben. Und wenn mich jemand fragen würde, dann wäre ich eben in der Situation, dass ich mich entscheiden müsste, würde ich jetzt sagen: „Kann ich eigentlich persönlich nicht so viel damit anfangen. Ich finde es deswegen nicht so gut.“, oder würde ich dann sagen: „Ja, ist so ganz spannend.“ Auch wenn ich es nicht begreife. Andere finden einen Reiz dran und damit es ist ok.

 

JH

Kannst du kurz beschreiben, was deine Praxis innerhalb des Netzwerks ist? Du hast gesagt, du hast noch keine Kritik geschrieben. Inwieweit spielt coratheater.cobra in deiner Theaterpraxis eine Rolle?

 

YL

Also es spielt nur so personell eine Rolle. Wo ich praktisch Theater mache oder sehe, ist eben mit den Personen verbunden. Aber nicht inhaltlich. Also nicht von dem her, was Theater für mich bedeutet. Oder was ich denke, was das Potenzial von Theater ist. Es ist so ein bisschen zufällig. Hätte ich dich nicht gekannt, wäre ich wahrscheinlich nie dazu gekommen. Also ich hab nicht gedacht, ich suche das und das Theaternetzwerk und dann hätte ich bestimmte Stichworte gegoogelt, oder ich irgendwas in einer Zeitschrift gelesen und gedacht: „Da muss ich hin!“ Es war nicht so, dass ich das gezielt gesucht und gefunden hab, sondern eher so… – Wie heißt denn dieser Begriff bei Foucault? Jetzt habe ich schon alles wieder vergessen – wenn es so zufällig ist, aber nicht vollkommen arbiträr. Naja egal, irgendwie so.

 

JH

Was wäre denn das, was du gesucht hättest? Und inwieweit findet das nicht statt bei cobratheater.cobra?

 

YL

Es gibt nicht eine andere Gruppe, bei der ich denke: „Da gehör ich eigentlich hin.“ Aber ich glaube, wenn ich das gesucht hätte… Vielleicht schon so ähnlich, wie cobratheater.cobra, dass es schon so viele sind. Aber dass es mehr Kommunikation gibt. Dass ich irgendwie mehr das Gefühl hätte, wir unterhalten uns. Nicht unbedingt, dass wir total einer Meinung sind. Zum Beispiel politisch gesehen… Ich meine, ich war in verschiedenen politischen Gruppen und dann trifft man sich und dann diskutiert man so super viele Sachen und wer nicht der gleichen Meinung ist, kommt raus. Das ist ja meistens bei inhaltlichen Sachen so. Man diskutiert und die, die inhaltlich nicht einer Meinung sind, sind draußen. So meine ich das gar nicht. Aber, dass mehr geredet wird. Also so habe ich das Gefühl, dass ich Teil eines Netzwerks bin und bin es aber auch überhaupt nicht, weil eigentlich gar keine Kommunikation besteht. Also, ich rede mit irgendwelchen Leuten, die ich mit dem Netzwerk assoziiere, auch wenn ich gar nicht so richtig weiß, ob die jetzt da sind oder nicht. Zum Beispiel Manuel Melzer ist der dabei oder nicht? Dass weiß ich einfach nicht. Und dann stellt sich heraus: Ach, der ist ja eine Cobra. Das weiß ich vorher nicht. Und ich rede nicht mit den Leuten darüber – also nicht nur mit Manuel nicht, sondern mit sehr, sehr viele Leuten nicht – was Theater für uns bedeutet, was cobratheater.cobra für uns bedeutet. Ob es uns etwas bedeutet, gerade hier Teil zu sein und nicht woanders. Also genau diese Fragen, stellen wir uns nicht, hab ich das Gefühl. So eine Gruppe hätte ich gesucht.

JH

Warum wird dieses Gespräch nicht geführt? Weil die Menschen dieses Gespräch nicht mit dir führen wollen? Also wenn es doch eigentlich so super diffus ist und unklar – ruht man sich darauf aus, dass es das ist?

 

YL

Ich weiß auch nicht, warum man das Gespräch nicht führen kann. Also vielleicht werden auch diese Gespräche geführt nur nicht mit mir, weil die Leute mich nicht so genau kennen oder so. Oder weil sie mich scheiße finden oder Angst vor mir haben – keine Ahnung. Ich habe das Gefühl, dass es nicht geführt wird mit mir, weil man sich, glaube ich, die Frage nicht stellen will. Weil man Angst hat, dass würde dann die Existenz in Frage stellen. Weil man froh ist, dass man das Netzwerk hat. Dass man sich irgendwie labeln kann, obwohl der Zugewinn gar nicht so richtig bewusst ist. Also was gewinnen wir dadurch, dass wir uns so labeln können? – Dass wird auch nicht besprochen. Ich glaube, dass ist irgendwie so eine Angst da, dass in Frage zu stellen. Und ich glaube, dann ist es sicherer das diffus und unbeantwortet zu lassen und sich auch selbst nicht in Frage zu stellen. Was mache ich hier eigentlich? Ich könnte mich ja auch fragen, oder frag mich teilweise, wieso mach ich das jetzt hier? Weil man denkt: „Ach naja, man hat so nette Freunde und mit denen kann man was machen und es ist doch ganz nett.“ Also so habe ich das Gefühl ist es. Es ist so eine Scheu davor da, dass in Frage zu stellen.

 

JH

Auch beim cobratheaterfestival.cobra?

 

YL

Da war ich ja nur ganz kurz. Und dann bei der Abschlussdiskussion, da wurde viel mit anderen diskutiert.[3] Ich hatte das Gefühl, wenn es dann so Unstimmigkeiten zwischen verschiedenen cobramitgliedern gab, dass die auch nicht krass ausgefochten wurden, damit man sich gegenseitig den Rücken stärkt. Aber eigentlich würde es gerade darum gehen, solche Sachen auszudiskutieren. Was passiert da eigentlich? Ich war ja nicht bei der Anfangsdiskussion… Also ich war ja echt nur diesen einen Tag da. Und ansonsten bei dem Festival, war es so: „Ja okay, es ist cool.“ Man sieht so verschiedene Leute, aber es wird nicht Tacheles geredet. Ich hatte das Gefühl, bei der Abschlussdiskussion, dass man sich gegenseitig den Rücken stärkt und sich verteidigt, weil es eben auch nach außen hin ging. Zum Beispiel Konflikte innerhalb der Gruppe offen darzulegen – auch Konflikte, die es geben könnte. Also der Konflikt ist nicht mal ausgesprochen. Wenn es zum Beispiel um Gelderverteilung geht, solche Sachen. Natürlich heißt es einerseits, dass niemand den Hut aufhat, dass es keine Verantwortlichkeiten gibt. Gerade Verantwortung ist ja aber eigentlich ein Kennzeichen von Subjektsein. Dass man handlungsfähig ist, dass man versucht nicht unmündig zu sein. Dann ist eben die Frage: Inwiefern ist man in einem Netzwerk, wenn niemand Verantwortung hat und sich auch davor scheut? Wenn ich so in den Raum gebe: „Hey wir müssen doch eigentlich mal, die Gelder so und so verteilen oder was weiß ich, irgendwas machen.“ Dann schwingt man sich so gleich auf, in eine Chefposition. Also inwiefern ist es eine total selbstverschuldete Unmündigkeit? Das wäre die andere Seite der Medaille von so etwas wie Basisdemokratie. Basisdemokratie: Alle können alles aushandeln und letztendlich handelt niemand. Weil alle Angst haben, zu handeln, weil sie das Gefühl haben, sie bringen dann so ein Monopol in das Netzwerk. Das ist dann auch kein Handeln mehr.

 

JH

Was wäre dieser potenzielle Zugewinn, den es da eventuell über das Netzwerk geben könnte oder den du dir vorstellen kannst?

 

YL

Ich glaube, dass es cool wäre, gerade das zumachen: Dass man mit Leuten zusammenarbeitet, die man schätzt und dass man dadurch viele Leute kennenlernt. Weil man dann nicht nur in der eigenen Gruppe wäre, sondern die auch noch andere Leute mit ranschaffen. Aber dass dann tatsächlich ein Diskurs stattfindet. Dass man einerseits darüber redet, was man macht, wie man es macht, warum man das macht, was man gerne machen würde. Wie zum Beispiel bei den Transfusionen[4]: Dass man so Workshops miteinander macht und nicht nur gedanklich miteinander arbeitet, sondern auch in einer Kooperation. Und dann performativ miteinander versucht Antworten zu finden, die man vielleicht theoretisch und in der Diskussion nicht denken kann, sondern für die eben eine Antwort im Theater gefunden werden muss. Und dass das mehr zusammen passiert und man sich tatsächlich austauscht. Es muss ja nicht eine Antwort geben, auf die Fragen, die ich irgendwie formuliert habe. Sondern es kann ja ganz, ganz viele Antworten geben. Aber ich habe jetzt das Gefühl, dass es keine Antwort gibt. Und ich fände viele Antworten besser. Also ich finde viele Antworten besser, als keine Antworten und eine Antwort. Und, dass wäre, glaube ich, ein ganz großes Potenzial von so einem Netzwerk. (Pause) Dann ist natürlich die Frage nach Geld und so was. Das ist noch mal eine ganz, ganz andere Frage. Inwiefern hat es so strategische oder berufliche… Das sind noch mal andere Fragen. Inwiefern macht cobratheater.cobra so ein Netzwerk – ein Label ohne feste Identität, aber dann doch mit den Einzelpersonen – inwiefern macht es Sinn…. Darüber kann ich nicht sprechen, dass kann ich nicht beurteilen. Ich glaube, was der Mehrwert wäre, für die Performerinnen und Performer selbst, wäre für sich, mit anderen Leuten herauszufinden, performativ und diskursiv, was einen umtreibt. Was einen reizt am Theater. Warum man das macht, wie man das macht, wie man es nicht machen soll oder kann und so weiter. Ich finde, dass das zu wenig stattfindet.

 

JH

Du hast nicht das Gefühl, dass du das gemacht hast, oder das wir das bei „Ma Ma Hu Hu“ gemacht haben?

 

YL

Wir – „Ma Ma Hu Hu“? Ja, ich glaube da haben wir miteinander darüber diskutiert. Was ich meine, wäre, dass so Gruppen untereinander… Nicht nur „Ma Ma Hu Hu“. Also so könnte ich ja auch sagen: „Ich mache jetzt so eine Gruppe.“ Da bräuchte ja das Netzwerk nicht. Ich kenne Jule, ich kenne Wanja, ich kenne Mehmet. Ja und dann machen wir zu viert Theater und dann reden wir darüber was Theater ist. Da brauche ich nicht das Netzwerk dazu. Sondern, ich fände es spannend zu sagen, dass regelmäßige Treffen stattfinden. Sich Sachen zu zeigen, und das wirklich regelmäßig zu machen. Und immer wieder über bestimmte Sachen zu diskutieren. Und weiter denken – über dieses diverse Netzwerk hinaus.

Ich hab so Martin Grünheit kennengelernt und wir wollten dieses Fatzerding machen. Aber eigentlich kenne ich ihn gar nicht. Und es geht darum, dass man mit Leuten Theater macht, auf die man Lust hat. Aber eigentlich kenne ich ihn nicht. Ich kann nicht mal sagen, ob ich Lust habe mit ihm Theater zu machen. Das müsste mehr geschaffen werden! Vielleicht verstehe ich das auch einfach nicht, was andere Leute machen. Oder ich schaue zum Beispiel „Mondgesicht“ an. Und ich fand manche Sachen ganz gut und manche Sachen fand ich einfach nur unverständlich. Vielleicht ist es total spannend, aber ich hab mich nie mit jemandem darüber unterhalten. Ich könnte jetzt persönlich auf Gesine zugehen, aber dann würde ich privat auf sie zugehen, als eine Freundin oder so. Und ich glaube, dass das nicht so richtig klar ist – dieses institutionalisierte. Dieser Anspruch, dass wir tatsächlich zusammen nachdenken, was  einzelne von uns machen und was davon spannend sein könnte auch für dich. Und für dich. Und für dich.

 

JH

Du fühlst dich, durch diese basisdemokratische Diffusion eher beschränkt in deinen Handlungen, als dass du dich aufgefordert fühlst tätig zu werden? Weil rein theoretisch ist es ja möglich.

 

YL

Ja, es ist möglich. Ich glaube, das basisdemokratische ist ja die Zwickmühle bei der Sache. In dem Sinne ist es basisdemokratisch, weil es keinen Boss gibt. Aber es ist in dem Sinne überhaupt nicht demokratisch, weil keine Agenda da ist. Es gibt nichts wo gesagt wird: „Wir überlegen jetzt mal, dass wir das jetzt machen!“, oder: „Das ist eine Frage! Leute! Lass uns überlegen, wie wir mit dieser Frage umgehen.“ Also das hieße ja Demokratie, dass man handelt. Aber es gibt nicht diese Intension. Und ich fühle mich nicht verantwortlich für cobratheater.cobra oder ich identifiziere mich nicht so stark mit cobratheater.cobra, als dass ich das selbst machen würde. Ich denke nicht: „Boah krass Leute, wir dürfen das Label nicht vor die Hunde gehen lassen! Wir müssen jetzt darüber nachdenken, wie das weitergehen soll!“ Und dann schreib ich es – weißt du, ich weiß noch nicht mal, wie ich die Leute anschreiben sollte! Das Einzige, was ich von cobratheater.cobra kenne, ist die Seite und die Facebookseite, ja. Da poste ich nicht hin: „Leute! Lasst uns überlegen!“ Sondern ich überlege so: „Eigentlich wäre es cool, wenn man so das und das machen würde… Naja ok – so what?!“ Es ist auch so,  dass ich meine Sicht, meine Perspektive, übertrage auf viele andere, wenn ich jetzt sage: „Warum wird nicht gehandelt?“ Also ich würde mal anderen Leuten unterstellen, dass viele andere Leute auch so denken. Von wegen: „Naja, ich hab es ja nicht gegründet und ich bin jetzt irgendwie mit dabei. Ist so ganz nett und mal schauen, was dabei rumkommt, für mich und für die anderen.“ Aber, ich hab es ja nicht initiiert! Also initiiere ich auch weiter nichts, weil ich mich eh nicht auskenne. Ich kenn mich nicht aus, ich identifiziere und fühle mich nicht so verantwortlich, dass ich es machen würde. Weil ich nicht weiß, was die anderen wollen und ich denke dann so: „Vielleicht führen ja Wanja und Jule und Martin – vielleicht führt ihr krasse Gespräche und ihr habt euch damals, als ihr das gegründet habt gesagt, wie das jetzt laufen soll.“ Und es läuft jetzt so und es machen jetzt so ein paar Leute. Und die Peripherie macht es nicht und ist so wie ich. Und das Zentrum denkt aber viel mehr darüber nach und die wissen dann auch wie der Blog funktioniert oder so. Aber ich gehöre so eher zur Peripherie. Also so ist glaub ich mein Modell davon.

 

(Pause)

 

JH

Martin Grünheit macht es im Sommer dieses Projekt über Körper und Geschlecht und auf der Homepage hat er da so einen Blog, wo ein paar Leute über das Thema diskutieren. Also in dem Sinne gibt es für einzelne Produktionen Agendas. Was du ja aber sagst ist, dass du nicht weißt, wohin du sendest und an wen du sendest. Die Informationsverteilung funktioniert nicht.

 

YL

Das sind jetzt so blöde Modelle: Ganz simpel, wenn man sich so zusammensetzt und es ist nicht nur so eine Party und alle dödeln irgendwie rum und sprühen sich Glitzer ins Gesicht, sondern es werden Gruppen gebildet, von sechs Leuten und dann redet man tatsächlich über irgendwas.

Anscheinend identifiziere ich mich nicht stark genug mit cobratheater.cobra, als dass ich mir diesen Blog angeschaut hätte und wüsste, dass sich Leute da austauschen. Aber ich wüsste auch nicht, mit wem diskutiere ich da. Was ist das? Da ist so eine krasse Fremdheit, der ich mich nicht aussetzen will. Wenn ich mich so hineinbegebe, mit so viel Initiative, dann mach ich mich ja auch krass verletzlich und nackt und dann möchte ich mehr Sicherheit haben, dass ich weiß, dass ich vertrauen kann oder so. Und das hätte ich in einem blinden Blog nicht. Also da könnte ich ja auch im SZ-Forum posten. Das wäre genauso unbekannt für mich. Das mache ich auch nicht, aus genau diesen Gründen.

 

JH

Ich habe gerade gedacht: Aber das können wir doch mit „Mondgesicht“ machen, wenn wir da eh in Berlin beim Ballhaus zusammen spielen!

 

YL

Ja, ich würde das auf jeden Fall begrüßen. Ist eben die Frage: Niemand hat Zeit. Jemand will das nicht machen. Dann wollen andere Leute eben doch nur Würstchen essen und irgendwie tanzen gehen. Keine Ahnung. Ich würde das auf jeden Fall machen.

 

 

JH

Genau, dann ist jetzt ja die Frage: Würdest du dich jetzt dafür verantwortlich fühlen dich darum zu kümmern, weil du dir das wünschst oder dir das vorstellen kannst?

 

YL

Ja, ich hätte keine Bedenken bei unserer Gruppe, also bei „Ma Ma Hu Hu“. Sondern bei der anderen Gruppe, weil ich die überhaupt nicht kenne und weil ich dann das Gefühl hab, oder die Angst, dass ich die nicht einschätzen kann. Ich würde dann denken: „Okay, was denken die dann von mir? Denken die jetzt, ich will so das Zepter in die Hand nehmen und bestimmen?“ Das ist dann wieder so ein Vertrauensding. Ich kann die überhaupt nicht einschätzen, wie die das auffassen und ich möchte nicht falsch rüber kommen. Vielleicht ist es das. Vielleicht haben die nicht das Bedürfnis danach und dann trauen sie sich nicht, mir das ins Gesicht zu sagen Weil dann outen sie sich, dass es ihnen völlig egal ist. Und das wollen sie dann auch nicht. Und dann fühlen sie sich so reingedrungen und deswegen weiß ich dann nicht – also, lieber nichts machen. Weil, ich kenne die ja überhaupt nicht. Und dann kann ich das nicht einschätzen. Also, ob die tatsächlich Lust darauf haben. Also, inwiefern trauen sie sich Unlust zu äußern, wenn sie mich nicht kennen. Inwiefern fassen sie die Anfrage als netten Aufruf auf oder als: „Ok. Ich hätte jetzt mal so ein Programm.“

 

JH

Aber das heißt ja, um diese Idee, mit dem Institutionsding weiterzudenken… Das Problem ist dass du immer noch als Yumin Li und als Privatperson, die Initiative ergreifst, obwohl du ja eigentlich für einen Moment – natürlich auch weil es dich interessiert –  etwas für cobratheater.cobra sagst: „Lasst uns doch mal im Sinne des Netzwerks, uns auch tatsächlich miteinander beschäftigen!“ Wenn du das dann von einer Emailadresse schreiben, wo nicht drunter stehen würde „Yumin Li“, wäre es dann schon wieder was anderes, weil man so anonym wäre?

 

YL

Damit hätte ich dann auch Probleme, das so anonym zu machen. Ich finde Anonymität sehr schwierig. Es geht ja gerade darum nicht anonym zu sein, bei so einem Ding, sondern zu sagen: „Eigentlich ist es mir wichtig, dass und  das zu machen.“ Ich fände es schön in dem Sinne Subjekt zu sein. Sich Gedanken zu machen, warum man welche Sachen machen will und weswegen man andere Sachen nicht machen will. (Pause) Im Sinne des Netzwerks… Dann denke ich: „Ok, kann ich überhaupt davon sprechen – im Sinne des Netzwerks?“ Wer weiß, was im Sinne des Netzwerks ist? Vielleicht ist es ja auch gerade Sinn des Netzwerks, nichts zu machen und alles diffus und unbeantwortet zu lassen und überhaupt nicht zu versuchen, Antworten zu finden. Also, was ist denn im Sinne des Netzwerks? I don’t know! Also vielleicht denken 99% der Leute von cobratheater.cobra, dass es im Sinne des Netzwerks ist, so wie es gerade läuft und ich bin die einzige Blöde, die es noch nicht gecheckt hat. Sondern denke: „Boah, krass! Wir müssen darüber reden, was wir hier eigentlich machen!“

 

JH

Ich glaube so ist es nicht. Die Gespräche, die ich führe, sind eigentlich voll davon, dass man genau darüber redet: „Und wenn cobratheater.cobra dann mal richtig funktioniert, dann…“ Eigentlich gehen die Gespräche immer von einem „Noch-Nicht“ aus. Da befindet sich das die ganze Zeit.

 

YL

Ja.

 

JH

Ich wollte noch was zu diesem basisdemokratischen sagen. Aktivwerden. Eigentlich ist es ja die ganze Zeit, die implizite Aufforderung, dass man aktiv wird…  Das Netzwerk ist ja das, was gemacht wird. Und so lange nichts gemacht, ist es dieses loddrige jemand…

 

YL

/Es gibt eben auch nicht so eine richtige Einweisung. Oder so ein Statement, dass Aktiv sein… Dass das alles Mögliche heißen kann. So, wie ich angesprochen wurde, habe ich das Gefühl: „Ja, jetzt bin ich irgendwie drin, aber…“ Das ist jetzt gar kein Vorwurf an dich, oder irgendjemand bestimmten. Also ich hab auch nicht nachgefragt, könnte ich auch mir vorwerfen… Was bedeutet das? Und dann ist es aber trotzdem da. Man findet es irgendwie vor und man lebt quasi damit. So wie es eben ist. Ich und vielleicht auch andere. Und diese Einweisung, das ist irgendwie, man kann natürlich argumentieren: „Ja, man kann einfach aktiv werden und machen was man will.“ Aber, offensichtlicher Weise gibt es ja eine Schwelle bei allen, wirklich aktiv zu werden. Und es gälte herauszufinden, was diese Schwelle ist und warum die da ist. Es heißt ja immer, es sei basisdemokratisch und jeder kann machen was er will. Aber diese Aussage ist so Nichts sagend, dass ich gar nicht weiß, was es bedeuten soll. Das heißt, ich kann aktiv werden oder ich könnte jetzt das und das… So, wie ich das erlebt habe, wird dieses Aktivwerden hauptsächlich in dem Sinne genutzt, dass Leute sich dann eben cobrawasweißich.cobra nennen und dann irgendwas machen. Es geht eben nicht um dieses Ausloten des Netzwerks an sich. Sondern um eine Nutzung des Namens. Aktivwerden wird so verstanden, aber nicht anders.

 

JH

Oder noch nicht mal so. Ja. (Pause) Was ich noch sagen wollte: Für diese Arbeit habe ich von einem Begriff gelesen, der heißt heter-archisch, statt hierachisch oder hierarchielos. Ich  finde, dass das ziemlich gut zutrifft, Wenn du also sagst: „Ja, lass doch mal da treffen, bei Mondgesicht&Ma Ma Hu Hu.“ Dann initiierst du dass für einen Moment und klar, hast du in dem Moment die Macht darüber, dass du entscheidest, es jemandem vorschlägst und so. Aber es ist eben nur temporär. Das heißt, dass du nicht für immer die sein wirst und sein musst. Und es könnte dann auch genauso jemand anderes „Nein.“ sagen. Wer oder was bestimmt wird, ist an die Aktivität gebunden – die klar mit der Schwelle und allem zusammenhängt – aber rein theoretisch, kann es jeder machen.

 

YL

Das ist eben die Theorie. Ich weiß nicht, ob das in der Praxis so funktioniert. Und dann müsste man fragen, warum funktioniert es in der Praxis nicht und wie kann man das tatsächlich ändern. Ich meine, wenn ich von solchen Begriffen, wie Zentrum und Peripherie spreche, dann sind es solche Sachen, die irgendwie wahrnehmbar sind, und ich würde unterstellen, dass ich nicht die einzige bin, die das so wahrnimmt. Und das ist nicht etwas, was das Zentrum will, würde ich mal Unterstellen.

 

JH

Mmmh.

 

YL

Sondern, dass solche Sachen, durch so etwas wie Sozialdynamiken, wie man so plump sagt, aufrechterhalten werden und strukturell irgendwie passieren. Und man merkt sich dann eben: „Ach krass, das wurde von dem und dem initiiert und deswegen weiß die Person mehr was cobratheater.cobra bedeutet und ich halte mich zurück.“ Und ich glaube, es ginge zum Beispiel darum zu sagen, dass es tatsächlich, so wie du es beschreibst, ein heterarches Netzwerk. Und das bedeutet das und das. Dass es mal so sitzt, bei allen Leuten, was es bedeutet, dass es heterarch ist. Und dass man das tatsächlich machen kann. Vielleicht verändert das ja schon ganz viel. Vielleicht auch nicht, weil es nur so ein Begriff ist. Und es aus irgendwelchen Gründen dann trotzdem  nicht in Anspruch genommen wird – who knows? Aber bisher scheint es mir irgendwie noch nicht so angekommen zu sein. Zum Beispiel bei mir, dass es um etwas es hier gehen könnte. Von Diskussionen um was hier geht, oder wann cobratheater.cobra endlich richtig abgeht, davon kriege ich gar nichts mit. Und das heißt, irgendwelche Leute unterhalten sich und ich krieg das nicht mit. Und dann ist eben so eine Sache, inwiefern ist es tatsächlich ein Netzwerk und es wird vernetzt und nicht über die Beziehungen, also über einfaches miteinander befreundet sein – was man abwertend Klüngel oder Seilschaften nennen würde. Sondern, dass es eben tatsächlich dieses Netzwerk ist. Dass es Ressourcen gibt, über die man sich zu unterhält. Außerhalb von man sieht sich so oder so.

 

JH

Indem man es also Institutionalisiert und dass dann eben nicht nur ist, dass ich mich mit Yumin oder Martin einfach so auf der Straße unterhalte, sondern in dem man an einen Ort oder in einen Moment schafft, in dem es einfach gefordert ist, jetzt genau das zu besprechen. So dass es auch eine Wirkkraft hat. Anders als wenn wir uns einfach nur so darüber unterhalten. Oder eine andere Relevanz. Das Netzwerk hat nicht so eine Relevanz in der Praxis des Netzwerks. Weil es so diffus ist.

 

YL

Ja. Ich hole mir mal ein Glas Wasser.

 

JH

Danke für das Gespräch!

 

 

 



[1] Yumin Li und Juliane Hahn haben begannen im August 2013, zusammen mit Marja Christians, Mehmet Cetik, Golschan Ahmad Haschemi, Wanja van Suntum die Proben zum Stück „Ma Ma Hu Hu“

[2] Denyo ist Dennis Kopp. Der auch Teil der Produktion Ma Ma Hu Hu ist und am Folgetag des Interviews die erste Aufführung seiner Performance „Let me be your object of desire“, das er unter dem Label cobragianni.cobra laufen ließ.

[3]      Das cobratheaterfestival.cobra fand vom ??? statt. Neben fünf Theaterinszenierungen und einem Film, gab es eine interne Anfangsdiskussion im Kreise der anwesenden Netzwerkmitglieder und eine Abschlussdiskussion, bei der das Festivalpublikum, zwei externe Festivalbeobachterinnen und die Netzwerkmitglieder aufgefordert waren über Parameter und Möglichkeiten des Netzwerks zu diskutieren.

[4]      Yumin Li rekurriert hier auf das Austauschprogramm TransFusionen der Studiobühne Köln, zu dem Ma Ma Hu Hu Ende 2013 eingeladen ist. Zwei freie Theaterensembles aus zwei verschiedenen Ländern für eine Woche nach Köln eingeladen werden. Sie zeigen sich ihre Produktionen „öffnen ihre Arbeit in einem Workshop- und Austauschprogramm für die Kölner und die regionale Theaterszene.“, http://www.studiobuehne.uni-koeln.de/index.php?id=10470, zuletzt aufgerufen am 9. Juli 2013, 19.35 Uhr.

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