Bodybild

+++ eingeladen zu Augenblick mal 2015! +++

Künstlerische Leitung: Martin Grünheit (Regie), Corinna Sigmund (Text) // Ausstattung: Imke Paulick  // Lichtdesgin: Bene Neustein // Spiel: Laura Schuller

Dein Herz schlägt dir bis zum Hals. Es klopft. Du bist allein in deinem Körper. Er schaut dir auf den Arsch und du ihm ins Gesicht. Sie will dich küssen, du aber ihn. Du bist ein Junge und sie? 

Das Leben ist eingeteilt in „entweder – oder“, in Junge/Mädchen, Mann/Frau. Alles klar?
Eine Talfahrt im eigenen Körper. Eine Untersuchung am lebenden Tier. Eine Irrfahrt durch zwängende sowie sprengende Körperbilder.

Kritiken:

„Der intensive und humorvolle Trip entlang der Bedingungen und Tücken eines medial geformten Körpers und gesellschaftlich definierter Geschlechtsmodelle führt zu der Erkenntnis, dass „Body“ und „Bild“ niemals deckungsgleich sein können. Eine Performance (nicht nur) für jugendliche Zuschauer, die mit eigenwilligen Mitteln unseren Umgang mit Körpern und Körperbildern hinterfragt und darüber hinaus einfach Spaß macht.“ GODOT, das Hamburger Stadtmagazin, vom Juli 2014

„Die Chance im Theater auf der Grenze zwischen Realität und Fiktion zu balancieren und zwar mit immer neuen Wechselschritten. Überraschender Move der Inszenierung Bodybild: ein extrem formaler, geradzu anti-narrativer und doch fiktiver Rahmen, der vor allem dazu dient eine völlig ungewohnte Direktheit im Umgang mit dem Realen des Körpers auf die Bühen zu bringen – in starken Bildern und sehr zur Begeisterung des jugendlichen Publikums“ aus „IXYPSILONZETT 03.2014“ von Sibylle Peters

“Das erste Gastspiel hieß “Ein Bodybild”. Auf der MOKS Bühne zeigte die ungemein agile und stimmkräftige Laura Schuller ein faszinierendes Performance-Solo über die Zerbrechlichkeit von Körper- und Geschlechtsidentität. Wie Samuel Becketts Figuren auf Speed wirkte sie bei ihrer quälerischen Selbstinspektion, die zu Walzerklängen in ein furioses Finale mündete. Wenn das Festival  das Niveau des Eröffnungsabends halten kann, muss uns um die anloge Schaulust nicht bang sein.”
Weser Kurier, 09.05.2014

eine COBRATION zwischen Theater Marabu und cobratheater.cobra

Eine Stückentwicklung in der Reihe „Nachwuchsförderung Regie im Kinder- und Jugendtheater“

gefördert durch den Fonds Darstellende Künste, Stadt Bonn, Land NRW

— außerdem: Blog Körper und Geschlecht

siehe Blog Körper und Geschlecht

nächste Spieltermine:

31. Oktober 2014, Ballhaus Ost, Berlin

1. November 2014, Ballhaus Ost, Berlin

 

Eine Antwort auf Bodybild

  1. Pingback: Sachen zu Ende erledigen | cobratheater.cobra

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *