folifoli_I. lab

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I am a fool. A foley artist. Je suis folle. Voll. Voll Folie!

20 Quadratmeter Polyäthylen.  Eine performative Begegnung.
Wann dient mein Körper der Eigenperformativität des Materials, wann mache ich es mir zu eigen, wo oszielliert es und wer schaltet hier eigentlich das Licht aus?
Faszinierende Bilder sprechen mit einer eigenen situativen Ästhetik vom Wechselspiel der Autonomie zwischen Körper und Material. Ein Laboratorium der Materialuntersuchung.

Konzept & Performance: Caroline Kühner
Künstlerische Betreuung: Max Howitz
Kostüm: Theresa Paz
Choreographische Beratung: Verena Hehl
Licht: Robert Philipp

Eine cobratheater.cobra Produktion

Entstanden als freies Vordiplom von Caroline Kühner, Studiengang Zeitgenössische Puppenspielkunst an der HfS „Ernst Busch“.

Termine:
17.Mai 2016 20Uhr
18.Mai 2016 19 und 21Uhr
Puppenspielinstitut Parkaue 25

folifoli ist eine Material Performance Reihe mit Polyäthylen in der Caroline Kühner mit unterschiedlichen Künstlern zusammenarbeitet – für folifoli_I. lab mit Puppenspieler Max Howitz.
Coming next: folifoli_II. bubble

folifoli

Caroline Kühner, geb. 1987 in Berlin, studierte Musik- und Medienwissenschaften sowie Kunst- und Bildgeschichte, bevor sie 2013 mit dem Studium der zeitgenössischen Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ begann. Als Gaststudentin ist sie seit 2015 am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz beim Bachelorstudiengan „Tanz, Kontext, Choreographie“ eingeschrieben. Künstlerisch begeistert sie sich für das „Dazwischen“ – wie kann man mit den Ausdruckswelten aus Tanz, Schauspiel, Objekt-/ Materialtheater und Stimme eine eigene interdisziplinäre Sprache finden? Sie war Tänzerin/Performerin  für eine Soloadaption mit Objekten von Igor Strawinskys „Sacre du Printemps“, gewann 2015 den 2. Berliner Puppetry Slam und hat 2016 am Theater Nordhausen bei der deutschen Uraufführung von „Die Tänzerin von Auschwitz“ mitgespielt.
Max Howitz, diplomierter Puppenspieler experimentiert in seinen Arbeiten gern mit den Grenzen von Zuschauerraum und Bühne, Realität und Fiktion. In seiner Diplomarbeit „ALL TAG – Ein Heimspiel“ wandte er sich ganz dem Theaterraum ab und ließ die Zuschauer in einer Wohnung Zeugen von intimen und absurden Ereignissen werden. Später entwickelte er in den USA eine weitere Wohnungsperformance, die den Alltag eines Deutschen, basierend auf Interviews mit US-Amerikanern erlebbar machte und Klischees erfüllte und diese gleichzeitig durch überspitzte Darstellungen hinterfragte. Mit der Gruppe Protokoll B kreierte er 2016 die interaktive Installation „Digital Digestion“, in welcher das Internet analog erfahrbar wird. Das Bühnenstück „Blablabla Bam“ welches er mit Kommilitonen während des Studiums entwickelte, belegte beim Nachwuchswettbewerb „Freisprung“ in Rostock 2015 den ersten Platz.