Denn sie posten nicht, was sie tun

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„Ich bin so gerührt, dass ich gar nicht weiß, welches Emoji ich nehmen soll“

Entweder wir posten oder wir beobachten Postings. Jugendliche tun das besonders gerne. Sie veröffentlichen Teile ihres Alltags. Einmal wöchentlich trafen sich Jugendliche, um gemeinsam zu fragen: Was ist ein gutes Posting? Wie kann ich interessanter, direkter, wirkungsvoller von dem erzählen, was mich umgibt und wie ich mich selber sehe? Was ist Fake? Kann ich ein Selfie machen, nicht nur für die Kamera, sondern für mich? Eine Postingwerkstatt.

Aus den Postings der Jugendlichen entsteht ein Theaterabend. Über ihre Gegenwart, Sprache, jetzt und hier. Drei Schauspieler und eine Schauspielerin spielen die Dramen von WhatsApp, die Posen von Instagram, die Slogans von Twitter.

Spiel: Konstantin Bez, Jonas Lauenstein, Thomas Pasieka, Nina Maria Wyss // Regie: Hieu Hoang, Wanja van Suntum // Konzeption: Hieu Hoang, Trang Tran Thu, Wanja van Suntum // Kostüm & Ausstattung: Imke Paulick // Dramaturgie: Gina Jeske // Mitautor*innen des Stückes: Ben, Carl, Eda, Fine, John, Julian, Karla, Lea, Ronja, Thu Hien und Wanda // Theaterpädagogik: Irina-Simona Barca und Sarah Kramer // Ethnologische Begleitung: Trang Tran Thu // Regieassistenz: Gina Jeske // Bühnentechnik: Marc Lautner // Lichtgestaltung: Thomas „Theo“ Reisener // Requisite: Jens Blau // Maske: Karla Steudel

Premiere: 13.05.2016, im Foyer des Praters an der Kastanienallee. Weitere Aufführungen am 20.05. und 27.05.2016.

Hier eine Kritik der Berliner Morgenpost

Eine Kooperation von cobratheater.cobra und Theater an der Parkaue, gefördert durch den Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes

Die Fotos hat Christian Brachwitz gemacht.