WE.WORK.BEAUTIFUL. bei Mykorrhiza:ein Apparat

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08.-16-05. 2015 FFT, Düsseldorf, im Rahmen von Mykorrhiza: ein Apparat

von und mit: Clara Umbach, Julian Francis Bisesi, Anne Brammen, Rabea Schubert, Maria Lilith Umbach und Martin Grünheit (+Kinder +Tiere)


Im Rahmen der Residenz bei  Mykhorrhiza –  ein Apparat  kommen sechs Erwachsene, vier Kinder und zwei Kaninchen zusammen, gründen und beziehen einen mykorrhiza_14-05_049gemeinsamen Arbeitsplatz, ein Pop-up Büro, ein Labor. Was hier geschieht ist Selbstversuch und durational performance zugleich. Alltag und Ausnahmezustand werden miteinander vermischt. Eine wachsende Installation, die die Themen Gemeinschaft, Arbeit und Schönheit in den Mittelpunkt stellt. Die cobra erprobt Formen der Gemeinschaft, lädt SpezialistInnen und AmateurInnen ein, gibt Workshops, nimmt Workshops, baut eine Schönheitsmaschiene und lernt Tanzen. So entsteht eine Erzählung über den Wert von Arbeit, die Schönheit der Arbeit, das Inneinanderfließen von künstlerischer Arbeit, Hausarbeit, Lohnarbeit.

Es beginnt mit einem Rave. Eine kleine aber feine Parade führt die BesucherInnen zummykorrhiza_16-05_058 Ort des Geschehens, wir lernen uns kennen, stellen uns vor, tauschen uns aus. In den folgenden Tagen werden Nachbarn zu AkteurInnen, Autos zu Laboren, Kaninchen zu Choreografen und das Büro füllt sich immer mehr an mit Bildern, Gegenständen, Bewegungen und Texten, die unsere Zeit und unsere Begegnungen in Düsseldorf dokumentieren. Über YOU NOW streamen wir das alles FFT- Cobratheater-22 2als eine endlose Familiensoap.
BIG SPEZIAL: der Tunnel of Love!  die Besucher_innen werden liebevoll durch ihren eigenen Darm geführt. Es ist dunkel, warm und du kommst wieder raus.

Am Ende der Woche kommen wir dann zu einem großen Essen mit NachbarInnen und BesucherInnen zusammen. Wir zeigen den während der Residenz entstandenen Familien-Kurzfilm, die Ausstellung „Beautiful Workers“ mit Portraits von VerkäuferInnen auf der KÖ sowie die Dokumentation „Madame Bonmarriage“.

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Eine wunderschöne Besucher*innen-Beschreibung des Tunnels of Love:
„Um das Innere des Tunnel of Love kursieren Mythen und Überlieferungen, kein Dokument konnte bisher seiner merkwürdigen Schönheit gerecht werden. Die cobras haben viele Wagenladungen Material herangeschafft und in tagelanger Arbeit ein Labyrinth ins Erdgeschoss der Kammerspiele gebaut. Es wird berichtet, dass manche Zuschauer zwei Stunden darin zubrachten – finstere Gänge, widerspenstige Schaumstoffhindernisse, aber auch wohnliche Nischen, ein archäologischer Schrein, eine Karaokestation und eine Tropfsteinhöhle wohnen im Tunnel of love. Das größte Rätsel aber ist seine Architektur: Die cobras haben die Maße des Raums überlistet und lassen ihn über sich hinauswuchern.“
gefunden hier.
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Bei Mykorrhiza: ein Apparat in den Uferstudios Berlin-Wedding entstand im Sommer 2014 das NEURONATURETHEATRE OF PAINFUL EMBARASSEMENT.

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