Mondgesicht – Poem für Hannelore Kohl

TEXT/REGIE/PERFORMANCE Gesine Hohmann, Maria Lilith Umbach, Lukas Vögler // MUSIK Frieder Hepting // BÜHNE Lea Kissing KOSTÜME Mascha Mihoa Bischoff // SPECIAL GUEST Anne Wiese, Martin Schnippa // KOSTÜMASSISTENZ Aimée Andersen // PRODUKTIONSLEITUNG Rabea Schubert // DANKE Flo Video und Marc von Henning

„In der ersten Reihe zu schlafen, ist generell Übungssache.
Man muss nur aufpassen, dass man nicht vornüber fällt.“ 
(Hannelore Kohl)

… doch an diesem Abend wird nicht geschlafen! cobratheater.cobra verläuft sich in Hannelores Träumen, fällt mit ihr durch den Spiegel. In einer rituellen Schlachtung werden ihre Gedanken aufgerissen und wir sehen: Einen Heimatfilm: Wehende Dirndl im Voralpenidyll. Kühe mit prall gefülltem Euter. Ein Mädchen, das sich im Wald verläuft…. Eines Morgens wacht Hannelore auf, sie fühlt sich gut, sie tritt aus versehen aus dem Schatten, stolpert…

Was wäre, wenn sie immer wieder zerfallen würde? In den Scherben spiegeln sich Szenen ihres Lebens: Nazi Papa, Nazi Mama – und dann plötzlich alles weg. Flucht nach Mutterstadt. Vielleicht von den Russen vergewaltigt. Bestimmt aber nach vorne geschaut – und den Helmut getroffen. Sie denkt, dicker kann es nicht kommen und dann doch: Spendenaffäre. Der Dicke hat auch noch gelogen – kein Wolfgangsee mehr. Nix mehr. Fenster zu. Nur noch der Mond, vielleicht.

Trailer Mondgesicht 

Bisherige Spieltermine:

Premier: 05. Oktober 2012, eine Produktion des 150% Prozent Hamburg Festivals

Teilnahme am Kiezstürmer im St. Pauli Theater Hamburg und beim cobratheaterfestival.cobra in Hannover.

 

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