Die Affenfrau

Premiere: 14.April.2009, Eishalle auf der Dömane Marienburg, Hildesheim

15./18./19. April 2009, Eishalle auf der Dömane Marienburg, Hildesheim

Anne Süster Andresen, Martin Grünheit, Juliane Hahn, Kristofer Gudmundsson, Andrea Nolden, Wanja van Suntum

cobratheater.cobra näherte sich dem afrikanischen Märchen „Die Affenfrau” aus dem deutschen Tannenwald heraus, auf der Bühne. Eine Äffin zieht sich ihr Fell ab und will Menschin sein, mit Mann und Kind. cobratheater.cobras „Affenfrau” entwirft eine sensitive Ästhetik: zwanzig grüne Großtannen, Ventilatoren, ein Fluss, der sein Wasser aus grünen Mineralwasserflaschen schöpft. Mit großer Distanz zur Erzählung entsteht in der körperlichen, tänzerischen Annäherung ein lustvoller Theaterabend über das Problem des Nichtverstehens des Fremden. Am Ende steht die Frage des Kindes von Affenfrau und Mensch: Wohin?

„Nichts. Totale Dunkelheit. In diese Ungewissheit werden die Besucher an ihren Platz geführt, der Weg nur von einer kleinen Funzel erleuchtet. Und als dann ganz langsam, knackend die Scheinwerfer die Bühne erleuchten, werden die riesigen Tannen an der Rückseite sichtbar und plötzlich ist der Raum erfüllt vom Duft dieser Bäume. So als hätte die Dunkelheit zuvor alle Gerüche verschluckt. Bildgewaltig beginnen cobratheater.cobra ihr Stück „Die Affenfrau“. Vor dem Tannenwald stehen aufgereiht kleine und große Ventilatoren, an der Seite grüne Glas- Wasserflaschen. Ein Stillleben mit Harzduft. Irgendwann kämpft sich ein Paar (Wanja van Suntum und Juliane Hahn) aus dem Unterholz. […] Das Interesse der Theatergruppe konzentriert sich auf ein körperbetontes Spiel, ironische Brechungen und die Ausstellung von Prozessen. Spaßtheater, ohne jedoch in Oberflächlichkeit zu versinken. Das sind definitiv ihre Stärken.” Tim Meyer, Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 15.10.2009 

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