Der Hamburger Hundetag (HHT)

am 18. April 2015 von 14 bis 20 Uhrplakat_hht
auf der Promenade vor der HafenCity-Universität Hamburg (Überseeallee 16, 20457 Hamburg)
im Rahmen von Hauptsache Frei – Festival der Darstellenden Künste Hamburg (15. bis 18. April)

von cobradogs.cobra: Anne Brammen, Martin Grünheit, Alexander Merbeth, Maria Lilith Umbach, Rabea Schubert (cobratheater.cobra), Jacques Palminger (u.a. Studio Braun, Fraktus, Kings of Dubrock), Alper Kazokoglu, Lukasz Lendzinski (Studio Umschichten), Dorothee Halbrock, Susanne Schick (ZTUE – Zwischen Theorie und Ekstase)

Eintritt frei! Hunde erwünscht!

HAMBURGER HUNDE-TAG (HHT)

Der Hamburger Hunde-Tag stellt die Frage nach dem Zusammenleben. Das _R6A1583-BearbeitetZusammenleben im urbanen Raum, in einer Gemeinschaft. Wie wollen und können wir den urbanen Raum nutzen? Wer – welche Spezien – darf welche Räume nutzen?
Der Hamburger Hunde-Tag erforscht gemeinsam mit Hunden und Hündinnen, Bewohner_innen und Besucher_innen, wie sich Hunde – „des Menschen treueste Freunde“ – in einem Raum verhalten, der von modernster Zivilisation, Architektur, Städteplanung gekennzeichnet ist. Wie schafft und erobert sich „das Wilde“ in der perfekten Struktur der HafenCity einen Raum?
Es geht auch um Dominanz und Herrschaft. Wie sehr dominiert uns die uns umgebende Architektur? Wie nutzen unsere Hunde sie? Wie dominieren wir andere Spezien darin? Werden sie sich selbst emanzipieren?
17113369030_2af7488cfc_oDer Ort – die Promenade vor der HCU – bildet gewissermaßen den Kontrast bzw. die Folie, auf der die Aktion zu einem sinnlichen wahrnehmbaren, künstlerischen Ereignis für alle Besucher_innen werden kann.
In einer mehrstündigen Performance-Architektur von cobradogs.cobra, kommt ein Team aus zehn Performer_innen aus den Bereichen Musik, Theater, Kulturwissenschaft, Architektur und Film zusammen, um gemeinsam mit Hamburger_innen und ihren Hunden einen Nachmittag zu verbringen. Eine wachsende und variable Installation. Ein Fest für Besucher_innen – mit und ohne Hund(e). Wir laden zu einer temporären Begegnung der Spezien ein!
Wir widmen diesen Tag den Hunden. Es gibt  einen zauberhaften Mann aus Schinken, den die Hunde liebevoll beschnüffeln oder kampflustig anfallen dürfen. Es gibt Hunde-Hypnose, Musik und Tanz für Hunde und viele mehr. Natürlich ist die Aktion aber auch für menschliche Besucher_innen offen, auch solche, die ohne Hund kommen; es gibt 16680662253_b89b6a0b46_oangeleitete Übungen dazu, dem eigenen Hund (oder auch dem fremden) neu zu begegnen.
Gemeinsam mit unseren Besucher_innen werden wir den Platz vor der HCU hundegerecht gestalten und beleben. Das Prinzip von Performance-Architektur ist es, temporäre Bauten – einen Hundeparcours, eine Bühne für den Schinken-Mann etc. – aus einfachen Materialien, die benutzt und nach Ende der Aktion wieder anderweitig verwendet werden können, zu errichten. Dieser Prozess ist dynamisch und lässt permanent ein neues und verändertes Setting entstehen. Wir errichten Orte und beleben sie.
Außerdem wird es den ganzen Tag über Hot-Dogs und Drinks an unserem BarBQ geben und zum Abschluss eine Domesticated-Animal-Party (mit Jacques Palminger, 18 bis 20 Uhr) in einer eigens von allen errichteten Hundehütte.

Erstmals hat die Aktion unter dem Titel DANISH DOGS DAY im September 2014 in Kopenhagen im Rahmen der Ausstellung Temporary Encounters – Making the city stattgefunden.

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Mit dem Hamburger Hundetag (HHT) haben wir den Nachwuchspreis des Hauptsache Frei!- Festival Hamburg 2015 gewonnen. Vielen Dank!

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